Christine Neubauer

24.06.1962



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Christine Neubauer studierte einige Semester Psychologie, bevor sie bei Ruth von Zerboni und Wolfgang Büttner Schauspielunterricht nahm und dann am Lee Strasberg Institute in New York ausgebildet wurde. Dabei ging ihr großer Kindheitswunsch, später Schauspielerin zu werden, nicht etwa auf Anhieb in Erfüllung, denn die Tochter eines Buchdrucker-Ehepaares wurde als 16-Jährige von der Münchner Falckenberg-Schule nicht aufgenommen. Es folgten in den 80er Jahren Theaterengagements am Münchner Volkstheater, am Theater der Jugend und in der Kleinen Komödie (beide ebenfalls in München). Außerdem spielte sie in Ingolstadt und New York. Bald war sie auch im Fernsehen präsent, so etwa in "SOKO 5113" oder "Die Wiesingers". Zum Durchbruch verhalf ihr schließlich Regisseur Rainer Wollfhardt: Zuerst besetzte er Christine Neubauer in der Ludwig-Ganghofer-Adaption "Der Unfried" (1986), und ein Jahr später in dem preisgekrönten Historien-Drama "Löwengrube". Für ihre Rolle der Traudl Grandauer erhielt sie 1992 ihren ersten Adolf-Grimme-Preis. Danach ging es Schlag auf Schlag: So spielte sie in Frank Ripplohs eher dünnen Erotikkomödie "Taxi nach Kairo" (1987) ein Rasseweib, das sich als Ehefrau eines Schwulen ausgibt, um dessen Erbe zu sichern. Nur einen kleinen Auftritt hatte sie neben Otto Walkes in dessen Kinoklamotte "Otto - Der Außerfriesische" (1989). Danach folgten Rollen in TV-Serien wie etwa "Cafe Meineid" (1990), "Forsthaus Falkenau" (1991), "Der Bergdoktor" (1992) und "Der Gletscherclan" (1994). Sehenswert war Christine Neubauers Rolle als Wunderheilerin in dem TV-Zweiteiler "Mali" (1996), den erneut Rainer Wollfhardt inszenierte. Getrost vergessen konnte man trotz Christine Neubauer Maria Theresia Wagners TV-Movie "Weihnachten mit Willy Wuff III" (1997). Bereits 1996 folgte eine weitere wichtige Auszeihnung für die Schauspielerin: Sie gewann den Fernsehpreis Telestar als beste Darstellerin für ihre Rolle in der Serie "Solange es die Liebe gibt". Klasse war auch ihr Auftritt an der Seite von Burgschauspieler Oliver Stern in der gelungenen TV-Satire "Twiggy - Lieb auf Diät" (1997, Regie: Tomy Wiegand). Danach sah man Christine Neubauer in dem TV-Thriller "Du hast mir meine Familie geraubt" (1997) als junge Frau, die einen verhängnisvollen Unfall verursacht, bei dem drei Menschen ums Leben kommen. Wiederum ein großer Erfolg war Xaver Schwarzenbergers Heimatfilm "Krambambuli" (1998). Für ihre Rolle der untreuen Ehefrau erhielt Christine Neubauer ihren zweiten Adolf-Grimme-Preis. Überzogen hingegen war ihre Rolle als Ärztin in Michael Keuschs TV-Drama "Liebe mich bis in den Tod" (1998), in dem sie sich in einen unheilbar kranken Stahlarbeiter alias Claude-Oliver Rudolph verliebt. Danach sah man sie noch in Konrad Sabrautzkys TV-Film "Gefährliche Hochzeit" (1998) und in Bernd Eichingers Kino-Regie-Debüt "Der große Bagarozy" (1998), in dem Christine Neubauer eine Kommissarin spielte, die sich auf den Teufel alias Til Schweiger einlässt. Daneben steht Christine Neubauer immer wieder für TV-Serien vor der Kamera, so hatte sie etwa Episodenrollen in "Ein Fall für Zwei" und "Der letzte Zeuge", um nur einige zu nennen. 2001 gehörte Christine Neubauer auch zum Cast der Komödie "Der Club der grünen Witwen" und spielte mit Uwe Ochsenknecht in "Mein Vater und andere Betrüger". Weitere Filme mit Christine Neubauer: "Der neue Mann" (1989), "Abgetrieben" (1991), "Ein Fall für TKKG - Drachenauge" (1992), "Das Paradies am Ende der Berge", "Robert darf nicht sterben" (beide 1994), "Der Mann, der Angst vor Frauen hatte", "Knallhart daneben", "Mordanklage ohne Leiche" (alle 1995), "Alle für die Mafia", "Gestohlenes Mutterglück", "Stinkwut", "Rex - Die frühen Jahre", (alle 1996), "Baby Rex - Der kleine Kommissar", "Die unerwünschte Zeugin", "König auf Mallorca" (alle 1997), "Die Kinderklinik", "Ich bin kein Mann für eine Frau", "Papa, ich hol' dich raus" (alle 1998), "Der Kapitän", "Einmal Himmel und retour", "Frische Ware", "Stubbe - Von Fall zu Fall: Die Seherin" (alle 1999), "Altweibersommer", "Tatort - Böses Blut", "Männer sind zum Abgewöhnen", "Preis der Schönheit" (alle 2000), "Berlin Abschnitt 40", "Kleeblatt küsst Kaktus", "Vollweib sucht Halbtagsmann" (alle 2001),"Friedrich Freiherr von der Trenck - Zwei Herzen gegen die Krone", "Pumuckl und sein Zirkusabenteuer" (beide 2002), "Tochter meines Herzens", "Tausche Firma gegen Haushalt", "Liebe Zartbitter" (alle 2003), "Unter weißen Segeln - Kompass der Liebe", "Unter weißen Segeln - Urlaubsfahrt ins Glück", "Im Tal des Schweigens", "Mein Bruder ist ein Hund" (alle 2004), "Unter weißen Segeln - Abschiedsvorstellung", "Die Landärztin", "Glück auf halber Treppe", "Die Geierwally", "Lauras Wunschzettel" (alle 2005), "Die Frau des Heimkehrers", "Am Ende des Schweigens" (beide 2006), "Suchkind 312" (2007).

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