Jayne Mansfield

19.04.1933 - 29.06.1967



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Jayne Mansfield war eine amerikanische Filmschauspielerin und Sex-Symbol der 50er Jahre. Sie war Mutter von fünf Kindern. Jayne Mansfield kam als Kind des Anwalts Herbert William Palmer und dessen Frau Vera Jeffrey Palmer zur Welt. Mansfield wurde mit ihrem offen zur Schau gestellten Sex-Appeal als Marilyn Monroe-Kopie in den 50er Jahren zum Star. Sie verstand sich als Diva in Szene zu setzen, indem sie Pressekonferenzen in der Badewanne abhielt oder einen Swimmingpool in Herzform in den Garten ihrer Villa einbauen ließ. Von Bette Davis wurde die sogenannte „Miss Blitzlicht“ mit dem Spruch bedacht: „dramatische Kunst sei, zu wissen, wie man einen Pullover füllt.“ John Waters nannte sie einmal den ersten weiblichen Frauenimitator. Mansfields erfolgreichste Streifen wurde neben The Girl Can't Help It (1956) auch Sirene in blond (1957) und Sheriff wider Willen (1958). Der größte Erfolg für das ehemalige Playboy-Fotomodel, sie war im Februar 1955 „Playmate of the Month“, wurde die Komödie Sirene in blond. So spielte Mansfield die Rita Marlowe 1955 sowohl in der Broadway-Bühnenfassung, für die sie 1956 den Theatre World Award erhielt, als auch 1957 in der adaptierten Filmfassung. 1957 gewann sie sogar einen Golden Globe als beste Nachwuchsschauspielerin. Nach einer Reihe von Flops ging sie Anfang der 60er Jahre nach Europa. Dort spielte sie in drittklassigen Filmen wie in Heimweh nach St. Pauli (1963) neben Freddy Quinn und tingelte durch britische Nachtclubs. Nach ihrer Rückkehr in die USA Mitte der 60er Jahre wurde Mansfield mit der „International Church Of Satan“ in Verbindung gebracht, allerdings traf sie sich nur zweimal mit Anton Szandor LaVey, dem Gründer dieser Kirche, um wieder ins Gespräch zu kommen. Einige Quellen behaupten, dass Jayne Mansfield angeblich einen sagenhaften IQ von 149 hatte. Einen Beweis dafür gibt es jedoch nicht. Jayne Mansfield starb 1967 zusammen mit ihrem damaligen Verlobten, dem Rechtsanwalt Sam Brody, und ihrem Chihuahua bei einem Autounfall in Louisiana. Drei ihrer fünf Kinder, die auf den Rücksitzen geschlafen hatten, erlitten nur leichte Verletzungen und überlebten die Tragödie. Entgegen einer weit verbreiteten Legende wurde Jayne Mansfields Kopf bei dem Unfall nicht abgetrennt, sondern lediglich ihre blonde Perücke vom Kopf geschleudert. Zwei Monate zuvor, am 12. Mai 1967, hatte Mansfield in London noch Aufsehen erregt, als sie einer Sitzung des britischen Unterhauses von der Prominentenloge aus beiwohnte – unter „Geraune in den Abgeordnetenreihen ob des in diesem Hause ungewohnten Anblicks“, wie die Nachrichtenagentur AP tags darauf meldete. Ihre Tochter Mariska Hargitay, eines von drei Kindern aus der Ehe mit dem ehemaligen Mr. Universum Mickey Hargitay, der in Mansfields Film Sirene in blond ihren verschmähten Liebhaber gespielt hatte, trat in ihre Fußstapfen und ist heute selbst eine sehr gefragte Schauspielerin. Für ihre Rolle der Olivia Benson in der Serie Law And Order – Special Victims Unit erhielt sie mehrere Auszeichnungen, u. a. 2005 den Golden Globe Award als beste Hauptdarstellerin in einer Fernsehserie. 1980 wurde ihr Leben bzw. eine Hommage an ihr Leben unter dem Titel The Jayne Mansfield Story mit dem damals – zumindest in der Filmbranche – noch recht unbekannten Mr. Olympia Arnold Schwarzenegger verfilmt. Die britische Band Sigue Sigue Sputnik himmelt sie auf der Platte Dress for excess 1988 mit dem Titel Hey Jayne Mansfield Superstar! an. Auch von der deutschen Punkband The Bates wurde sie in den frühen Neunzigern besungen: Im Refrain des Lieds Jayne Mansfield hieß es: 'I don't want to die without having the pleasure of kissing the lips of Jayne Mansfield ...'.

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