Goldie Hawn

21.11.1945



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Goldie Hawn ist blond. Das muss ja nun absolut nichts heißen, wie jeder weiß, in ihrem Fall war Goldie jedoch schnell auf den Rollentypus der schrillen, unbekümmerten, häufig etwas dümmlichen Blondine festgelegt. Es dauerte beinahe 10 Jahre, bis sie 1974 in Steven Spielbergs "Sugarland Express" als verzweifelte Mutter auf der Suche nach ihrem Kind beweisen konnte, dass sie auch ernste Rollen mit Bravour zu meistern versteht. Ihre Karriere aber verdankt sie in erster Linie ihrem komödiantischen Talent, und in diesen Rollen hat sie das Publikum in bester Erinnerung. Ihr Filmdebüt als Tänzerin in "The One and Only Genuine", "Original Family Band" (1968) liegt gerade ein Jahr zurück, als sie neben den Leinwandstars Walter Matthau und Ingrid Bergman in Gene Saks Komödie "Die Kaktusblüte" (1969) die flippige Nebenrolle der heimlichen Freundin spielt und dafür sogleich den Oscar und einen Golden Globe erhält. Es folgen frivole Liebeserlebnisse mit Peter Sellers" in Roy Boultins "Ein Mädchen in der Suppe" (1970), Richard Brooks "Der witzige Millionenraub" (1971), Milton Katselas "Schmetterlinge sind frei" (1972) und Robert Ellis Millers belanglose Love-Story "Das Mädchen von Petrovka" (1974). 1974 ist sie als Freundin von Warren Beatty in der Hollywood-Satire "Shampoo" (Regie: Hal Ashby) zu sehen. In Melvin Franks Westernkomödie "Wer schluckt schon gerne blaue Bohnen?" (1976) besticht Goldie als raffiniertes Luder. In Collin Higgins Krimikomödie "Eine ganz krumme Tour" (1978) mimt sie eine ahnungslose Bibliothekarin, die Gangstern in die Quere kommt. 1980 gründet Goldie Hawn eine Filmgesellschaft. Gleich die erste Produktion, "Schütze Benjamin" (1980, Regie: Howard Zieffs), wird ein Kinoerfolg. Die Hauptrolle einer jungen Frau, die in die Armee eintritt und dort für Wirbel sorgt, bringt ihr eine weitere Oscar-Nominierung ein. Es folgen "Fast wie in alten Zeiten" (1980), "Zwei dicke Freunde" (1982), "Swing Shift - Liebe auf Zeit" (1983), "Alles tanzt nach meiner Pfeife" (1984), "American Wildcats" (1986) und 1987 der Filmspaß "Overboard - Ein Goldfisch fällt ins Wasser" (1987, Regie: Garry Marshall). 1989 fällt die Klappe für die Komödie "Ein Vogel auf dem Drahtseil" (Regie: John Badham). Als Produzentin hat Goldie Hawn versucht, nicht nur auf die Komödie zu setzen. Doch gerade die Erfolge der Neunzigerjahre zeigen, dass das Publikum sie am liebsten in heiter-unkomplizierten Rollen sieht: "Getäuscht" (1991), "Housesitter - Lügen haben schöne Beine" (1991), "Criss Cross - Überleben in Key West" (1992), "Der Tod steht ihr gut" (1992). In Hugh Wilsons Leinwandspaß "Der Club der Teufelinnen" (1996) steht Goldie gemeinsam mit Diane Keaton und Bette Midler vor der Kamera: Das ungleiche Trio rächt sich in perfide-gekonnter Manier an den untreuen Ehemännern. Goldie Hawn ist mir ihrem Schauspielkollegen Kurt Russell liiert, mit dem sie schon in mehreren Filmen spielte. Ihre Kinder Kate Hudson und Oliver Hudson - beide aus Goldies Ehe mit Bill Hudson (1976-79) - sind ebenfalls erfolgreiche Schauspieler. Und Wyatt Hudson (1986 geboren) - ihr gemeinsamer Sohn mit Kurt - tritt ebenfalls in die Fußstapfen der Eltern. Weitere Filme mit Goldie Hawn: "Reise mit Anita" (1978), "Fast wie in alten Zeiten" (1980), "Alle sagen: I love you" (1996), "Hope - Stadt in Aufruhr" (1997, Regie), "Schlaflos in New York" (1999), "Stadt, Land, Kuss" (2001), "Groupies Forever" (2002).

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Goldie Hawn nackt von hinten in "Ein Mädchen in der Suppe" (1970)
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