Celine Dion

13.03.1968



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Bereits im zarten Alter von fünf Jahren macht Celinechen Hausmusik mit ihrer Großfamilie (14 Geschwister!) in einem französischsprachigen Dorf in Kanada. 1981, im Alter von 13 Jahren, gelingt es der Göre mit ihrer Zuckerwattestimme den 26 Jahre älteren Produzenten René Angélil derart zu verzaubern, dass dieser sofort mit der Produktion ihres Debuts beginnt. Bevor er sie 1994 zum Traualtar führt, macht er aus der jungen Kanadierin einen Superstar. Um ihre ersten beiden Alben zu finanzieren, verpfändet er sogar sein Haus. 1983 wird Celine die erste Kanadierin, die in Frankreich eine Goldene Schallplatte erhält und auch in Kanada ist der Teenie-Star sehr beliebt. 1987 besucht sie ein Michael Jackson-Konzert und beschließt, ein Star wie er zu werden. Nach einigen Englischstunden, mit neuem Haarschnitt und fraulich gereift erscheint die Gute nach 18 Monaten wieder auf der Bildfläche. Auch Manager Angélil ist angetan und küsst Dion nach einem Auftritt 1988, was die märchenhafte Liebesromanze der beiden einleitet. 1990 erobert "Unison" den amerikanischen Markt. Mit dem Titelstück des Disney-Thrillers "Die Schöne und das Biest" kommt der internationale Durchbruch. Nach ein paar Besuchen beim plastischen Chirurgen meldet sie sich 1997 mit "Let's Talk About Love" in der Öffentlichkeit zurück. Mit von der Partie sind Luciano "Pasta" Pavarotti, Babsi Streusand und der gesamte Bee Gees-Eunuchenchor. Herzschmerz und Tränenflut garantiert. Seit ihrem oscarprämierten Titelsong "My Heart Will Go On" aus dem "Titanic"-Blockbuster ist die Kanadierin endgültig in den Pop-Olymp aufgestiegen. Anfang 1999 bricht eine Welt für die Künstlerin zusammen, als bei ihrem Ehemann Krebs diagnostiziert wird. Bereits bestätigte Konzerttermine werden abgesagt und Dion zieht sich erst einmal aus dem Musikbusiness zurück. Ihr Leben im Rampenlicht und die persönlichen Erfahrungen verarbeitet sie ein Jahr später in der Autobiographie "Mein Leben, Mein Traum". Kurz vor Weihnachten 1999 veröffentlicht sie das Best Of-Album "All The Way ... A Decade Of Song", das ihre Beliebtheit mehr als deutlich macht: bereits nach zwei Wochen heimst die Scheibe Platin ein. Weltweit schätzt man Dions Plattenverkäufe auf lockere 140 Mio. Alben. 2001 kommt ihr Sohn René Charles auf die Welt und Celine übernimmt Mutterpflichten. Trotz der neuen Herausforderung singt sie nach längerer Pause ein neues Studioalbum ein, das 2002 erscheint: "A New Day Has Come". Die Zukunft ist dennoch vorprogrammiert: im März 2003 nimmt Dion ein dreijähriges Engagement im Caesar's Palace in Las Vegas auf. Damit erfüllt sie sich einen Kindheitstraum: eine mit Spezialeffekten ausstaffierte Show im Theaterrahmen zu präsentieren. Wer soll sich das ansehen, fragt man sich, doch die Show läuft gut und ruft sogar Nachahmer wie Elton John auf den Plan. Neben Beruf und Familie findet die Dion noch Zeit, um nach längerer Zeit mal wieder ein französisches Album aufzunehmen. Eines ihrer Konzerte in Las Vegas bannt die stimmgewaltige Kanadierin auf Silberling und so erscheint 2004 "A New Day - Live in Las Vegas". Ein Jahr später veröffentlicht Dion ein Best Of-Doppel-Album. Der Titel "On Ne Change Pas" zeigt, dass die Sängerin keine Lust hat, sich und ihren Musikstil trotz Schmachtfetzen-Vorwürfen zu verändern. Der Erfolg gibt ihr Recht. Die Platte versammelt die französischsprachigen Hits der Sängerin und beinhaltet neben "Je ne Vous Oublie Pas" und "Tous Les Secrets De Ton Cœur" und einem Duett mit Il Divo drei neue Songs, die speziell für diese Best-Of-Compilation aufgenommen wurden. 2007 erscheint "D'Elles", an dem Celine Dion ein Jahr lang gearbeitet hat. Das Besondere an dieser Platte: Die Texte sind eben nicht nur französisch, sondern auch ausschließlich von Frauen, von Schriftstellerinnen und Autorinnen, geschrieben worden. Im Herbst des selben Jahres folgt mit "Taking Chances" Dions erstes englischsprachiges Studioalbum seit 2003.

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