Elisabeth Degen

19.01.1971



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Elisabeth Degen ist eine deutsche Schauspielerin. Die Tochter Michael Degens debütierte im Film 1986 in Wolf Gremms Tödliche Liebe und spielte ein Jahr darauf an der Seite ihres Vaters in Orlando Lübberts Die Kolonie. Ebenfalls 1987 als Ina in der internationalen Vladimir Nabokov-Verfilmung 'Maschenka. Sie studierte Schauspiel an der Fritz-Kirchhoff-Schule. International bekannt wird die vor allem am Theater mit Regisseuren wie Cordula Trantow und Volker Lechtenbrink arbeitende Schauspielerin (Die Möwe, Faust 1) 1999 mit der Rolle der Jüdin Lotte in Max Färberböcks Aimée und Jaguar. Die Erschießung der auf einer Straße flüchtenden Lotte durch einen Polizisten ist eine der erschütternden Szenen des Films. Im Fernsehen hatte Elisabeth Degen Gastrollen in Serien wie Edgar Reitz' Heimat, Sylvia - Eine Klasse für sich, Die Cleveren, Edel und Starck, Im Namen des Gesetzes und SOKO Kitzbühel. Bewegend ist vor allem ihre Leistung als Sarah Maibaum, Schwiegertochter eines homosexuellen Dirigenten (Walter Kreye), die sich gegen dessen verständnislosen Sohn (Philipp Moog) auflehnt, im Drama Nach so vielen Jahren (2003). Neben Maja Maranow spielt sie 2005 im Drama Liebe nach dem Tod die Frau Pfeiffer und in der Tatort-Folge Das Lächeln der Madonna neben Eva Mattes die Rolle der Anja Scheer. Neben der Filmkarriere spielt sie weiterhin am Theater, so unter der Regie von Anna Bergmann in Mamma Medea und Alkestis, an den Hamburger Kammerspielen bei Kai Wessel in In allen Ehren und bei Albert Lang in 16 Verletzte. Außerdem spielte Elisabeth Degen 2005 die Blanche in Henry Arnolds Inszenierung von Tennessee Williams' Endstation Sehnsucht. Weitere Engagement am Ernst-Deutsch-Theater, an den Düsseldorfer Kammerspielen und am Staatstheater Darmstadt.

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