Adriana Altaras

06.04.1960



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Adriana Altaras ist eine deutsche Schauspielerin und Theaterregisseurin. Sie ist die Tochter der ehemaligen Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde von Gießen, Jakob Altaras und Thea Altaras. Die ersten Lebensjahre verbrachte sie in Italien und der Schweiz. 1967 kam die Familie nach Deutschland. Sie studierte nach dem Abitur Schauspiel an der Hochschule der Künste in Berlin. Nach einem Studienaufenthalt in New York gründete sie in Berlin das freie Theater zum Westlichen Stadthirschen, wo sie neben der Schauspielerei auch als Regisseurin und Autorin tätig sein konnte. Gastengagements erhielt sie als Schauspielerin am Maxim-Gorki-Theater und an der Freien Volksbühne in Berlin, sowie in Stuttgart, Konstanz und Basel. Anfang der 1980er Jahre erhielt sie erste Filmrollen, dennoch lag der Schwerpunkt ihrer Arbeit weiterhin bei den unterschiedlichen Theaterprojekten. Nach Regiearbeiten am Berliner Ensemble und der Neuköllner Oper sorgte ihre Inszenierung der Vagina-Monologe, die mit wechselenden Schauspielerinnen mit großem Erfolg 2001 in Berlin zu sehen waren. Es spielten in dieser Inszenierung abwechselnd Hannelore Elsner, Katja Riemann, Ulrike Folkerts, Esther Schweins, Iris Berben oder Sonja Kirchberger. Im Kino war sie vor allem in Filmen von Rudolf Thome zu sehen, mit dem sie seit den achtziger Jahren zusammenarbeitete. Neben der Theater- und Filmarbeit ist sie für Steven Spielbergs Shoah Foundation als Interviewerin tätig und als Dozentin an der HdK im Bereich Musicaldarstellung. Adriana Altaras ist die Mutter von Aaron Altaras (* 1995), (Vater ist der Komponist Wolfgang Böhmer) der als Kinderdarsteller in der Verfilmung Nicht alle waren Mörder die Rolle von Michael Degen übernahm und damit einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde.

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