Dolly Buster

23.10.1969



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Dolly Buster ist eine ehemalige Pornodarstellerin und heute Produzentin, Regisseurin, Schauspielerin, Autorin und Malerin. Sie ist verheiratet mit dem Pornoproduzenten Josef Baumberger, genannt Dino, Chef der Firma DBM Videovertrieb GmbH in Wesel. Dolly Buster machte zuerst mit ihrem Silikonbusen als Sexbombe in Pornofilmen von sich reden. Deutschlandweit bekannt wurde sie, nachdem sie für das Titelbild des renommierten deutschen Magazins Stern zu einem Artikel über die Pornobranche posierte. Auch ihre kurzen Ausflüge als Moderatorin oder Kommentatorin in diversen Sendungen geben ihrer Popularität immer wieder Auftrieb (ihr starkes Lispeln wird gerne und oft parodiert). Bevor sie als Darstellerin in Pornofilmen mitwirkte, jobbte sie für den Bundesgrenzschutz als Übersetzerin. Ihre Karriere als Schauspielerin beruht auf Filmerfolgen wie „Hawaii Connection“ (1997), aber auch auf ihren Rollen in Fernsehfilmen wie „Marys verrücktes Krankenhaus“ oder „Die Anrheiner“. In der von Tom Gerhardt 1994 gedrehten Komödie „Voll Normaaal!“ hatte sie des Weiteren einen kurzen Gastauftritt als Busenwunder „Gianna S.“ In den neunziger Jahren versuchte sich Dolly als Sängerin. Der Clip zu „Make love (make no war)“ wurde damals nur wenige Male bei VIVA gezeigt. Außerdem hatte sie als Gast in der Samstagsabendshow „Ma kuck´n“ von Stefan Raab auch einen Gesangsauftritt und sang 1998 „Schöner fremder Mann“. 1995 spielte sie in der ARD-Fernsehproduktion "Private-Life-Show" des Saarländischen Rundfunks die Fernsehassistentin von Burkhard Driest. Diese fiktive Fernsehshow sorgte für einen kleinen Skandal, da diese angeblich live ausgestrahlte Show mit dem Tod des Moderators endete, der von einem aufgebrachten Showkandidaten erschossen wurde. Viele Zuschauer glaubten damals, dass dies wirklich geschehen sei. Inzwischen ist die Schauspielerin hinter die Kamera getreten und produziert ihre eigenen Porno-Filme. Des Weiteren betreibt sie auch eine eigene Erotikshop-Kette namens „Dolly Buster“. Seit kurzem versucht sie sich als Buchautorin. Im April 2003 erschien ihr Thriller „Tiefenschärfe“, dem nach „Hard Cut“ allerdings auch nur ein sehr mäßiger Erfolg vergönnt war. Dolly Buster unterstützte Guido Westerwelle (FDP) im Bundestagswahlkampf 2002 und bezog dabei vor allem Stellung für die freie Liebe, überraschte viele jedoch mit ihren Grundkenntnissen des bundesdeutschen Parteiprogramms. 2004 kandidierte die Tschechin in ihrer Heimat als Nora Baumberger für die tschechische Partei NEI (Nezávislá iniciativa, Unabhängige Initiative) für das Europaparlament. Sie scheiterte dabei allerdings deutlich. 2004 nahm Dolly Buster an der zweiten Staffel der RTL-Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! teil, verließ das Dschungelcamp jedoch vorzeitig nach nur zwei Tagen. Seit 2006 nimmt sie Malunterricht bei der Düsseldorfer Künstlerin Johanna Rzepka. Seit 2006 besucht sie einige Male die Kunstakademie Düsseldorf als Tagesgast und schaute bei Arnim Tölke in der Klasse für Aktzeichnen vorbei. Ihre ersten Bilder veröffentlichte sie am 15. November bei TV total. Am 27. November folgte die Vernissage ihrer Ausstellung "Color Crash" mit 31 Werken im Hamburger Café Keese. Laudatoren waren der Dozent der Düsseldorfer Kunstakademie Arnim Tölke und der Maler Paul Cleeve. Durch das Programm für die ca. 200 Gäste führte ein Freund von Dolly Buster, der Travestie-Künstler Oliver Knöbel, besser bekannt als Olivia Jones. Anfang 2007 unterzog sich Dolly Buster laut Medienberichten einer Brustverkleinerungs-Operation.

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